7 Fakten über (Oster-)Hasen

7 Fakten über (Oster-)Hasen


Die Fastenzeit hat bereits begonnen, und bis der Osterhase den Kindern am Ostersonntag die bunten Ostereier bringt, sind es nun keine sechs Wochen mehr. Doch eigentlich wissen wir gar nicht so viel über Hasen im Allgemeinen und den Osterhasen im Speziellen, oder? Die nachfolgenden 7 Fakten schaffen Abhilfe.

Fakt 1: Arten

Es gibt nicht den Hasen – sondern rund 55 verschiedene Arten. Die in unseren Breiten bekanntesten beiden sind der Feldhase sowie das Wildkaninchen – ja, richtig gelesen: Auch innerhalb der Familie der Hasen werden mehrere Gattungen als „Kaninchen“ bezeichnet.

Fakt 2: Verbreitung

Heutzutage leben Hasen auf allen Kontinenten (mit Ausnahme der Antarktis). Obwohl ursprünglich beispielsweise nicht im Süden Südamerikas und in Australien beheimatet, wurden sie von Menschen auch hier eingeschleppt. Hasen bewohnen also beinahe alle Lebensräume unserer Erde, von der Tundra über Grasländer und Halbwüsten bis hin zu tropischen Wäldern.

Fakt 3: Größe & Gewicht

Aufgrund der vielen verschiedenen Arten, die der Familie der Hasen zugerechnet werden, lassen sich keine allgemeingültigen Angaben zu Größe und Gewicht haben. Die Kopf-Rumpf-Länge variiert je nach Art zwischen 25 und 70 Zentimetern, das Gewicht zwischen 0,4 und 7 Kilogramm.

Fakt 4: Nahrung & Nagen

Hasen sind Pflanzenfresser, die sich von Gräsern, Blättern und Kräutern ernähren. Das Nagen der Tiere ist dabei unumgänglich, denn ihre Schneidezähne wachsen immer weiter – innerhalb eines Jahres rund 1,5 Meter!

Fakt 5: Fortpflanzung

Charakteristisch für Meister Lampe ist eine hohe Fruchtbarkeitsrate: Das Hasenweibchen wirft bei einer Tragzeit von 25 bis 50 Tagen bis zu 15 Junge. Diese Eigenschaft ist notwendig, um in der freien Wildbahn das Überleben einer Sippe zu gewährleisten, da viele natürliche Feinde wie Greifvögel oder Füchse den Nagern ans Fell wollen.

Fakt 6: Warum bringt der Osterhase die Ostereier?

Die sprichwörtlich bekannte hohe Fruchtbarkeit von Hasen ist also tatsächlich Fakt, wie wir gerade gesehen haben. Schon in der frühen christlichen Kirche erscheint der Hase daher als Auferstehungssymbol. Ein „Osterhase“ wird jedoch erst im 17. Jahrhundert explizit erwähnt und findet erst ab etwa 1800 eine weite Verbreitung. Davor brachten regional unterschiedliche Tiere wie beispielsweise Kuckuck, Fuchs oder Storch die gefärbten Ostereier, die wahrscheinlich im Spätmittelalter aufkamen. Das Ei wiederum gilt in der christlichen Theologie ebenfalls als Symbol der Auferstehung. Durchaus plausibel also, dass mit Osterhase und Ostereiern einfach zwei verschiedene Symbole, die dasselbe ausdrücken, zusammenkamen. Seitdem bringt der Osterhase die Ostereier.

Fakt 7: Hasen bei Center Parcs

Wie Sie vielleicht schon wissen, bestehen die Parks von Center Parcs zu rund 90 Prozent aus Natur, ein Großteil davon Waldflächen. Da fühlen sich die Tiere wohl: Im Durchschnitt leben in einem unserer Parks sage und schreibe 150 Kaninchen.

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Information über die Natur in unseren Parks und unsere Nachhaltigkeitsinitiativen finden sich in Our Naturall Plan.

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