Pädagogisch wertvoll: Gärtnern mit Kindern


Kinder buddeln gerne im Sand, wühlen gerne in der Erde. Wasserscheu sind die wenigsten, Bewegung lieben die meisten, und neugierig sind doch alle – oder? Ideale Voraussetzungen also zum Gärtnern, zum Entdecken und Verstehen der Natur. Egal, ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder mit Hilfe von Pflanzkästen auf dem Fensterbrett. Und die Belohnung in Form von knackigen Möhrchen, würziger Kresse oder süßen Erdbeeren winkt. Womit wir bei den beiden wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Gärtnern mit Kindern wären.

Erstens: Der Nachwuchs braucht seinen eigenen kleinen Verantwortungsbereich, egal, ob es sich dabei um ein Beet oder um einen Pflanzkasten handelt.

Zweitens: Am Ende sollte ein greifbares und schmackhaftes Ergebnis auf dem Teller liegen. Denn Einsatz und Mühe sollen sich schließlich lohnen. Ein Strauß blühender Blumen ist zwar kein Ergebnis für Teller und Bauch, doch die Freude über die selbst produzierten Zierpflanzen wird nicht minder groß sein.

Was Sie beachten sollten:

  • Giftig – ungiftig? Informieren Sie sich darüber, welche Pflanzen giftig und welche ungiftig sind. Das Internet liefert jede Menge Informationen darüber, und der Gartenfachhandel wird Ihnen gerne und kompetent Auskunft geben.
     
  • Das eigene Werkzeug: Kinder sind einfach zu klein, um Werkzeuge zu benutzen, die für Erwachsene konzipiert sind. Gut sortierte Baumärkte bieten in der Regel Gartenwerkzeuge für Kinder an. Und wenn Ihr Nachwuchs noch zu den Kindergartenkindern gehört, reichen der Eimer, die Schaufel, der Rechen und die Gießkanne, die täglich im Sandkasten oder im Urlaub am Strand zum Einsatz kommen, vollkommen aus.
     
  • Nutz- oder Zierpflanzen? Fragen Sie Ihr Kind! Kinder wissen meistens, was sie wollen. Und der Gartenspaß kann schon im Kinderzimmer, in der Küche oder im Supermarkt losgehen. Kinderbücher, Lieblingsgerichte oder die Obst- und Gemüseabteilung können bei der Entscheidung, was im eigenen Beet oder Topf ausgesät oder angepflanzt werden soll, helfen. Und im Vorfeld ein Bild malen geht immer. Sieht das gemalte Radieschen genauso aus wie das geerntete?
  • Die Jahreszeit: Sie bestimmt den Fahrplan. In der Natur und im Garten ist zwar das ganze Jahr über was los, aber nicht jede Pflanze lässt sich zu jeder Jahreszeit aufziehen. Grundsätzlich gilt: Im Frühjahr säen und pflanzen, im Sommer hegen und pflegen, im Herbst ernten und verarbeiten. Um Ende Oktober aus einem Kürbis eine Ungeheuerfratze schnitzen zu können, muss aus dem Samenkorn erstmal ein dicker Oschi werden – und das braucht ein paar Monate.

Wussten Sie eigentlich schon, dass Ihre Kinder auch bei Center Parcs gärtnern können? Informieren Sie sich über die Aktivität Wannabe ein Gärtner, die beispielsweise in Bispinger Heide angeboten wird.

Informationen über die Natur in unseren Parks und unsere Nachhaltigkeitsinitiativen finden sich in Our Naturall Plan.

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