Park Allgäu: Nicht nur bauen, sondern auch pflanzen!

Viele fleißige und kluge Köpfe sind an der Entstehung von Park Allgäu beteiligt. Dabei geht es nicht nur darum, Wege anzulegen und Ferienhäuser, einen Market Dome oder ein Aqua Mundo zu errichten. Eine wichtige Rolle spielt natürlich auch die Natur, speziell die Bepflanzung.

Der Wald wächst weiter

Nachhaltigkeit ist keine Floskel

Der Bau eines Ferienparks ist leider immer mit Eingriffen in die Natur verbunden. Aber bei Center Parcs spielt die Natur von Anfang an eine zentrale Rolle bei der Idee und der Umsetzung davon, was Erholung und Urlaub sind. Nachhaltigkeit ist deshalb für Center Parcs keine Floskel: Schon beim Bau eines neuen Parks gehen wir so behutsam wie möglich vor. Und wenn der Park erst einmal fertig ist, arbeiten wir unentwegt am Erhalt und an der Pflege der Flora im Park und in der unmittelbaren Umgebung.

In Park Allgäu wird daher zur Zeit nicht nur kräftig gebaut, sondern auch kräftig angepflanzt. Die Pläne von Park Allgäu sehen nicht nur Bauarbeiten, sondern auch Landschaftsarchitektur vor – und das unter der Prämisse von Biologie und Ökologie.

Fast 50.000 neue Pflanzen

Mittlerweile sind allein auf dem Parkgelände 48.451 Sträucher und Bäume angepflanzt worden, darunter mehr als 30 verschiedene Gehölzarten. Junge Fichten nehmen mit 5.000 Stück einen der vorderen Plätze ein. Aber wo genau wird gepflanzt? Zwischen Ferienhäusern und Wald mussten die Bäume entfernt werden, doch Center Parcs hat unmittelbar nach den Arbeiten mit der Aufforstung dieser Zone vom Wald aus begonnen.

Die neu angepflanzten Bäume und Sträucher haben bis zur Eröffnung des Parks jetzt noch eineinhalb Jahre Zeit, sich an die Umgebung zu gewöhnen und für ein natürliches Wuchsbild zu sorgen. Die Ferienhäuser liegen einerseits in unmittelbarer Nähe zur Natur und bieten andererseits wegen ihrer Anordnung und Architektur sowohl Privatsphäre als auch viel natürliches Licht im Innern.

Ein kluges Konzept

Zuerst Rodung und dann Aufforstung – wie geht das zusammen? Jean Henkens, der Hausbiologe von Center Parcs, verrät das kluge Konzept, das hinter dem vermeintlich widersprüchlichen Handeln steckt:

„Wir säen Samen auf Freiflächen im Wald aus. Mehr als 140 verschiedene Gräser und Kräuter bereichern den Wald noch mehr. Es hört sich vielleicht ein bisschen widersprüchlich an, aber Teile eines Waldes zu roden, führt dazu, dass sich die Natur viel mehr ausbreitet. Ein Biotop entsteht erst durch eine vielfältige Altersstruktur der Pflanzen, also, junge Pflanzen, mittelalte Pflanzen und alte Pflanzen. Besonders in dem jüngeren Teil des Waldes gibt es jede Menge Nahrung für alle möglichen Tierarten. Schmetterlinge, Libellen und Singvögel profitieren am meisten davon. Und durch die teilweise Rodung wird der Wald besser belüftet, und das Sonnenlicht dringt auch bis zum Boden vor. Es ist ein Segen für alles, was im Wald lebt.“

Dem ist nur noch hinzuzufügen: Und für alle, die ab Ende 2018 in Park Allgäu die schönste Zeit des Jahres verbringen und Urlaub machen! Inmitten einer lebendigen Natur.

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