Sonnenschutz – das sollten Sie beachten


Für ein starkes Immunsystem brauchen wir Vitamin D. Vitamin D bildet sich unter dem Einfluss von Sonnenlicht – und zwar zu 90 Prozent in den Zellen der Haut. Unser Körper kann Reservoirs davon für den Winter anlegen. Darüber hinaus fördert ein bestimmtes Maß an Sonnenlicht die Selbstheilung der Haut. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen zudem, dass eine angemessene Dosis an Sonnenstrahlen depressive Erkrankungen lindern kann. Zu viel Sonnenlicht kann die Haut allerdings auch schädigen. Deshalb ist Schutz geboten. Und Schutz vor der Sonne bedeutet immer Schutz vor dem ultravioletten Anteil des Sonnenlichts. Tanken Sie also nur so viel Sonne, wie Sie und Ihre Haut vertragen! Um Folgeschäden zu langer Sonneneinstrahlung zu vermeiden, sollten Sie Folgendes beachten:

Hauttyp

Welcher Hauttyp sind Sie? Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, zu welchem der sechs Hauttypen Sie gehören. Sind Sie der keltische oder der nordische Typ? Sind Sie der Mischtyp oder der mediterrane Typ? Jeder Mensch hat einen körpereigenen Sonnenschutz, der vom Hauttyp abhängt. Sind Sie beispielsweise der keltische Hauttyp, sollten Sie sich nicht länger als drei Minuten pro Tag ungeschützt der Sonne aussetzen.

Kleidung

Die Wüstenvölker machen es uns vor: Obwohl sie in der Regel zum dunklen oder schwarzen Hauttyp gehören und infolgedessen über einen hohen Eigenschutz verfügen, hüllen sie sich nahezu vollständig in Kleidung. Tragen Sie also weite Kleidung, die auch Arme und Beine bedeckt, sofern Sie sich darin wohl fühlen. Dunkle Kleidung bietet einen höheren Sonnenschutz als helle oder gar transparente. Trägeroberteile und Achselhemden sind ungeeignet, da gerade die Schulter- und Nackenpartien der Sonneneinstrahlung besonders ausgesetzt sind.

Kopfbedeckung

Der Kopf ist der Körperteil, der der Sonne am stärksten ausgesetzt ist. Für Kopfbedeckungen als Schutz vor Sonneneinstrahlungen gilt: je breiter die Krempe desto besser! Geschützt wird damit nicht nur der Nacken und die Stirn sondern auch das Auge. Denn zu viel und direkte Sonneneinstrahlung ins Auge ist schädlich. Deshalb ist eine Sonnenbrille mit UV-Schutz ebenfalls unerlässlicher Bestandteil eines perfekten Sonnenschutzes.

Sonnenschutzcreme

Sonnenschutzcremes sind je nach Situation, zum Beispiel am Strand, ein Muss, aber aufs Ganze gesehen nur eine ergänzende Maßnahme zur richtigen Kleidung und zum richtigen Verhalten. Entscheidend aber für die Wirksamkeit einer Sonnenschutzcreme ist ihr Lichtschutzfaktor (LSF). Laut EU-Richtlinien müssen Sonnenschutzcremes einen LSF von mindestens 6 aufweisen. Die Skala reicht bis 50+. Ein LSF von 6 oder 10 gilt infolgedessen als niedrig, 30 und 50 als hoch.

Schattenplätze

Schattenplätze gibt es wie Sand am Meer – nur nicht am Meer. Bäume sind natürliche Schattenplätze. Suchen Sie ferner Markisen, Sonnensegel und andere Arten von Sonnendächern auf. Nichts leichter als das bei Center Parcs! Denn die Parks von Center Parcs bieten jede Menge überdachter Terrassen, auf denen es sich lecker essen und trinken lässt. Jeder Park besitzt einen Market Dome und, nicht zu vergessen, das Badeparadies Aqua Mundo. Hier haben Sie die Tropen ganzjährig – und das, ohne sich der Gefahr eines Sonnenbrandes auszusetzen.

Besonderer Schutz für Kinder

Ganz wichtig: Kinder brauchen einen besonderen Schutz! Denn Kinder haben ein erhöhtes Sonnenbrand- und Hautkrebsrisiko. Kleinkinder sollten die Sonne vollständig meiden, da die Eigenschutzmechanismen der Haut bei ihnen noch nicht zur Gänze ausgebildet sind.

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