Weniger Fleisch heißt mehr Gesundheit – auch für Ihre Kinder!

Es geht nicht um Verteufelung, Schreckensszenarien und den erhobenen Zeigefinger. Es geht darum, darauf zu achten: Was esse ich? Was essen meine Kinder? Und: Wie kann es für meinen Nachwuchs das Normalste von der Welt werden, zuerst nach Gemüse und Obst zu greifen statt nach der Wurst, dem Hamburger und der Salamipizza?

Wenn schon totes Tier, dann lieber Geflügel und Fisch. Allerdings nicht als Chicken Nuggets oder Fischstäbchen sondern lieber als kross gebratene Hähnchenbrust mit Salat. Und am allerliebsten die Brust eines Bio-Hähnchens ... Ratschläge über Ratschläge, die wir nicht nur nicht mehr hören können, sondern die wir oft auch nur schwer im Alltag umsetzen können. Echte Bio-Produkte sind immer noch teurer als herkömmliche Nahrungsmittel. Und: Wie soll man der Allgegenwärtigkeit von zu süßem und zu fettigem Essen entgehen? Wenn man unterwegs ist, in der Firma, auf dem Schulhof … Die Lösung liegt sehr wahrscheinlich in einem entspannteren Umgang mit den Themen „gesunde Ernährung“ beziehungsweise „vegetarische Ernährung“. Es ist also nicht zwangsläufig die radikale Umstellung auf ein vegetarisches Leben angesagt, sondern ein größeres Bewusstsein für das, was ich esse. Daraus könnte zum Beispiel folgen, dass ich nicht mehr jeden Tag Wurst oder Schinken auf den Tisch stelle oder dass ich nur noch einmal im Monat meine Lieblings-Burger-Kette aufsuche. Zweimal, wenn es denn sein muss. Weniger ist also mehr, denn es geht – zumindest am Anfang – nicht um grundsätzlichen Verzicht sondern um die neugierige und fröhliche Erweiterung des Ernährungshorizonts.

Der entspannte Umgang mit dem wichtigen Thema Ernährung hat zudem mindestens zwei Vorteile: Erstens fühle ich mich weniger gestresst durch vermeintliche Maßgaben, wie ich mich verhalten soll. Und zweitens bin ich als Mutter oder Vater ein spielerisches Vorbild für meine Kinder. Denn in dem Moment, in dem ich mit Lust und Laune Gemüse oder Obst auf eine neue Art zubereite und vielleicht durch spannende Kombinationen und aufregende Gewürze zu ganz neuen Geschmackserlebnissen komme, verändert sich auch etwas im Essen-Erlebnis-Kosmos derjenigen, die jeden Tag mit um den Tisch herumsitzen. Weniger Mainstream-Essen ist mehr Ausprobieren, mehr Spaß, mehr Abwechslung. Warum nicht gemeinsam vegetarische Gerichte entdecken? Vielleicht finden Sie zwei Tage in Ihrem dichtgedrängten Familienterminkalender, an denen Sie gemeinsam mit Ihrem Nachwuchs kulinarisch Neues respektive gesundes vegetarisches Essen ausprobieren. Vielleicht einen Tag in der Woche und einen Tag am Wochenende. Denn zumindest wir in den wohlhabenden Ländern haben die Möglichkeit, durch kluge Ernährung achtsam mit unserem Körper und unserer Gesundheit umzugehen. Achtsam im Sinne von neugierig, freudig, ungezwungen. Damit sind wir ein lebendiges Vorbild für die Generation unserer Kinder.

Selbstverständlich stehen in den Restaurants bei Center Parcs vegetarische Köstlichkeiten für Sie bereit. Und im Supermarkt eines jeden Parks finden Sie täglich frisches Obst und Gemüse.

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